Sonderabschreibung nach § 7h EStG für Maßnahmen an Gebäuden im Sanierungsgebiet

Die Gemeinde Hainsfarth hat im Rahmen des Bayerischen Städtebauförderungsprogrammes am 21.02.2013 im Ortsteil Hainsfarth ein förmliches Sanierungsgebiet per Satzung festgelegt und dieses in 2017 noch einmal erweitert. Dieses Sanierungsgebiet umfasst im Wesentlichen den Ortskern von Hainsfarth und ist nachfolgend dargestellt.
Wenn Sie in diesem Sanierungsgebiet Eigentümer eines Gebäudes oder eines Anwesens sind, besteht durch die förmliche Festlegung des Gebietes nun die grundsätzliche Möglichkeit für Sie, die Sonderabschreibung nach § 7h EStG in Anspruch zu nehmen. Diese erhöhte Abschreibung ist möglich für Maßnahmen, die der Modernisierung oder der Instandsetzung Ihres Gebäudes dienen oder für Maßnahmen an Gebäuden, die aufgrund ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder städtebaulichen Bedeutung erhalten bleiben sollen. Für Neubaumaßnahmen ist eine Sonderabschreibung nur in sehr eingeschränkten Ausnahmefällen möglich.
Die Gemeinde Hainsfarth stellt für entsprechende Maßnahmen eine steuerliche Bescheinigung gegenüber dem Finanzamt aus. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn vor Beginn der Baumaßnahme(n) eine entsprechende Vereinbarung zwischen Ihnen und der Gemeinde geschlossen wurde.
Ob für Sie diese Sonderabschreibung steuerlich nutzbar oder sinnvoll ist, kann die Gemeinde nicht beurteilen und dazu auch keine Beratung anbieten. Wir bitten Sie, sich dazu mit einem Steuerberater in Verbindung zu setzen.
In allen Fällen stehen Ihnen Herr Bürgermeister Bodenmüller und Frau Mayer (Tel. 09082/709-31) von der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen i.Bay. als Ansprechpartner für allgemeine Anfragen oder Fragen zum Verfahrensablauf zur Verfügung

Widerspruch gegen Bescheide der Gemeinde Hainsfarth

Die Einlegung eines Widerspruchs gegen Bescheide der Gemeinde Hainsfarth kann schriftlich oder zur Niederschrift erfolgen. Daneben steht Ihnen auch die Möglichkeit der elektronischen Widerspruchseinlegung zur Verfügung.

Dabei muss der Widerspruch – versendet als E-Mail – die gleiche rechtliche Verbindlichkeit besitzen, wie ein schriftliches Dokument. Dies wird durch eine qualifizierte elektronische Signatur im Sinne des Signaturengesetzes (SigG) erreicht.
Der Widerspruch muss also innerhalb der Rechtsbehelfsfrist an die in der Rechtsbehelfsbelehrung genannte E-Mail-Adresse mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versendet werden.
Widersprüche, die auf anderem elektronischen Wege (einfache E-Mail, etc.) versendet werden erfüllen diese Anforderungen nicht und sind somit nicht zulässig!

Widersprüche können an folgende Adresse gesendet werden:

vg@oettingen.de

Ihre Gemeindeverwaltung